Ob Ihr Baby nun einige Tage, einige Monate oder 4 Jahre alt ist, es kommt ein Moment, in dem Sie oder Ihr Kind das Bedürfnis verspüren, das Stillen zu beenden.
Dies ist eine Phase, die sowohl mental als auch körperlich schwierig sein kann, daher der erste Rat: Nehmen Sie sich Zeit und hören Sie auf sich selbst.
Wir geben Ihnen unsere Ratschläge, damit dieser Moment bestmöglich verläuft :)
Wann sollten Sie Ihr Baby abstillen?
Es liegt vor allem an Ihnen zu entscheiden, wann Sie mit dem Stillen aufhören möchten. Ob es ein Wunsch oder eine Notwendigkeit ist, solange Sie mit Ihrer Entscheidung im Reinen sind, wird es gut gehen!
Ansonsten empfiehlt die WHO mindestens 6 Monate zu stillen, wenn es länger ist, ist das sehr gut, wenn es weniger ist, ist das auch in Ordnung :)
Wie beendet man das Stillen?
Natürliches Abstillen: schrittweise!
Baby unter 6 Monaten
Ob für Sie oder Ihr Kind, es ist besser, behutsam vorzugehen. Ersetzen Sie eine Stillmahlzeit pro Tag durch eine Flasche Säuglingsnahrung, dann 2, dann 3... Bis Sie Ihr Ziel erreicht haben :)
Pssst: Beginnen Sie mit dem Mittagsstillen, das Morgen- und Abendstillen sind die tröstlichsten für Ihr Kind.
Zögern Sie nicht, ihm die Flasche auch in wachen Momenten anzubieten, wenn es nicht unbedingt Hunger hat, damit es sich daran gewöhnen kann, denn die Empfindungen sind für das Baby sehr unterschiedlich.
Gehen Sie vor allem in Ihrem eigenen Tempo vor!
Baby über 6 Monaten
Mit der Einführung fester Nahrung werden die Stillmahlzeiten weniger häufig. Dennoch wird Ihr Kind weiterhin Milch brauchen, also versuchen Sie auch hier, die Stillmahlzeiten nach und nach durch eine Flasche mit Säuglingsnahrung zu ersetzen. Wenn das Baby die Flasche verweigert, können Sie zum Beispiel auf Milchprodukte oder Käse zurückgreifen.
Nähe und Kuscheln durch Babytragen bewahren
Das Abstillen kann emotional eine schwierige Zeit sein, sowohl für Sie als auch für Ihr Kind.
Zögern Sie nicht, es in einem Tragetuch oder einer Babytrage zu tragen, um diese Nähe und Intimität zu bewahren, die Ihr Kind beruhigen und trösten werden. Ihr Geruch, Ihre Wärme und das Wiegen können diesen Moment sanfter gestalten.
Abstillen ohne Milchstau? Unsere Tipps
Die Tatsache, dass Sie schrittweise abstillen, sollte es Ihrem Körper bereits ermöglichen, sich daran zu gewöhnen, weniger Milch zu produzieren.
Wenn sie jedoch schmerzhaft sind und Sie sie als verstopft empfinden, zögern Sie nicht, etwas Milch abzupumpen.
Ein super Tipp gegen Milchstau: Nehmen Sie ein Glas mit warmem Wasser (nicht kochend) und setzen Sie es auf die Brust (wie ein "Saugnapf"). Die Wärme lässt die Milch von selbst fließen, ohne "zu drücken"!
